Wir sind 56x in ganz Deutschland für dich da!
Multicycle
Zwei Mitarbeiter stehen neben einem Fully MTB mit Infobroschüren, um zu erklären, was alles nach deinem Kauf wichtig ist.

Fahrrad Aufbau

Was es nach dem Kauf zu beachten gilt

Wie schraube ich mein Bike richtig zusammen?

Danke, dass du dich beim Kauf deines neuen CUBE Bikes für unseren Multicycle Onlineshop entschieden hast. Dein neues Bike steht jetzt vor dir und der erste Ride ist zum Greifen nah. Bevor du losradelst, gibt’s nur noch ein paar letzte Handgriffe zu tun. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung baust du dein Bike schnell und sicher fertig auf – ganz ohne Vorkenntnisse. Einfach erklärt, gut bebildert und mit Tipps direkt caus unserer Werkstatt.

GOOD TO KNOW: Für unseren Onlinehandel haben wir spezielle Kartonagen entwickelt, die den Transport unserer Fahrräder nicht nur sicherer, sondern auch umweltfreundlicher machen. Diese nachhaltigen Verpackungen bestehen aus recycelbaren Materialien und wurden so konzipiert, dass sie unsere Räder optimal schützen, während wir gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren. So kommen deine neuen Bikes nicht nur in bestem Zustand bei dir an, sondern auch mit einem guten Gewissen.

BITTE BEACHTE: Um sicherheitsrelevante Bauteile und Verbindungen nach den ersten Kilometern nochmal überprüfen zu können und ggf. nachzuziehen und nachzujustieren, musst Du dein Rad nach 200km oder spätestens 2 Monaten in einer Fachwerkstatt zu einem ersten Check bringen. Wenn dieser erste Check nicht durchgeführt wird, kann das zum Verlust von Ansprüchen bei der Garantie und Gewährleistung führen.

Verschiedene Werkzeuge für den Fahrradaufbau liegen geordnet auf einer Arbeitsfläche, darunter Drehmomentschlüssel, Innensechskantschlüssel, Zange, Cutter und Dämpferpumpe.

Dein Werkzeug

Bevor du mit dem Aufbau deines neuen Bikes startest, leg dir am besten folgendes Werkzeug bereit:

Inbusschlüssel (4, 5, 6 mm) – zum Einstellen von Lenker, Vorbau, Sattel und Co.
15er Maulschlüssel – für die Montage der Pedale
Seitenschneider oder Schere – zum Entfernen der Kabelbinder
Drehmomentschlüssel – für alle wichtigen Schrauben mit Drehmoment-Angabe
Dämpferpumpe mit Manometer – zum Einstellen von Luftdruck in Gabel und ggf. Dämpfer
Cuttermesser – zum Öffnen der Verpackung

Person öffnet einen großen Fahrradkarton, in dem ein vormontiertes Mountainbike mit Schutzverpackungen fixiert ist.

Schritt 1: Karton öffnen

Dein neues CUBE Bike ist sicher verpackt bei dir angekommen. Öffne die seitlichen Klappen des Kartons und schneide ihn vorsichtig entlang des Klebebands bis etwa zur Mitte auf. So lässt sich der Karton bequem zur Seite aufklappen und du kannst das vormontierte Bike nach oben herausheben. Wichtig: Bitte hebe das Rad niemals am Lenker oder an empfindlichen Bauteilen – am besten greifst du mittig am Rahmen. Dank der neuen Kartonhöhe steht dein Bike nahezu komplett montiert im Karton – sicher, stabil und bereit für die letzten Handgriffe. Entferne nun alle Kabelbinder, Schaumstoffverpackungen und Transportsicherungen. Verwende dazu idealerweise einen Seitenschneider oder eine Schere und achte darauf, keine Lackteile zu beschädigen.

Person dreht den Lenker eines Fahrrads in die korrekte Position, bevor er endgültig fixiert wird.

Schritt 2: Lenker ausrichten

Der Lenker ist bereits vormontiert. Um ihn korrekt auszurichten, lockere mit einem Inbus die zwei kleinen Schrauben an der Seite des Vorbaus. Drehe den Lenker nun so, dass er gerade in einer Linie mit dem Vorderrad steht. Ziehe anschließend beide Schrauben abwechselnd in halben Umdrehungsschritten gleichmäßig wieder an – bitte mit dem passenden Drehmoment. Dieses ist entweder direkt am Vorbau, an den Schrauben oder im CUBE-Handbuch angegeben. Bei Aluminium-Vorbauten und Gabelschäften liegt das empfohlene Anzugsmoment bei 5–6 Nm, bei Carbonteilen bei maximal 5 Nm.

Bevor du die beiden seitlichen Schrauben endgültig festziehst, solltest du auch die mittig oben am Vorbau sitzende Schraube der Steuersatzkappe handfest anziehen (ca. 1 Nm). Danach prüfst du, ob das Lenkkopflager leichtgängig ist und sich kein Spiel im Übergang zwischen Gabel und Rahmen befindet. Zieh dazu mit einer Hand die Vorderradbremse und taste mit der anderen den Bereich zwischen Steuerrohr und Gabel ab. Wenn du ein Spiel spürst oder ein Knacken hörst, musst du die Steuersatzkappe eventuell etwas fester anziehen und den Vorgang wiederholen.

Person nutzt einen Drehmomentschlüssel, um die Pedale am Kurbelarm eines Fahrrads sicher zu befestigen.

Schritt 3: Pedale anschrauben

Im Beipack findest du deine Pedale – die Zuordnung ist ganz einfach: Wir haben jeweils Pedal und passendes Kurbelgewinde mit einem farbigen Punkt markiert. Setze das Gewinde gerade an und drehe das Pedal per Hand leichtgängig ein. Wichtig: Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde, das linke Pedal ein Linksgewinde. Sobald das Pedal sitzt, ziehst du es mit einem 15er Maulschlüssel mit 35Nm in Fahrtrichtung fest. Achtung: Pedale dürfen niemals verkantet oder mit Gewalt eingeschraubt werden – sonst können Kurbel und Pedal dauerhaft beschädigt werden.

Person pumpt mit einer Dämpferpumpe die Federgabel eines Mountainbikes auf und kontrolliert dabei den Luftdruck über ein Manometer.

Schritt 4: Federgabel und ggf. Dämpfer aufpumpen

Mit einer passenden Dämpferpumpe stellst du den Luftdruck deiner Federgabel – und falls vorhanden auch des Dämpfers – individuell auf dein Gewicht und deinen Fahrstil ein. Die richtige Einstellung sorgt für mehr Komfort, bessere Kontrolle und ein spürbar angenehmeres Fahrgefühl. Eine gute Ausgangsbasis ist ein sogenannter „Sag“ (das Einsinken der Federung unter Körpergewicht) von etwa 25–30 % des gesamten Federwegs. Um das zu prüfen, schiebst du am besten kleine Gummiringe oder Kabelbinder an der Gabel oder am Dämpfer ganz nach unten. Dann setzt du dich ruhig aufs Rad – ohne zu wippen – und steigst danach wieder vorsichtig ab. Der Gummiring sollte jetzt ungefähr 25–30 % des Federwegs nach oben gewandert sein. Ist er weiter oben, ist der Luftdruck zu niedrig. Ist er weniger weit gewandert, ist der Druck zu hoch. Genaue Empfehlungen zur Druckeinstellung findest du auf den Websites der Hersteller. Nimm dir ein paar Minuten Zeit – es lohnt sich. Die korrekte Federung ist einer der wichtigsten Faktoren für ein gutes Fahrerlebnis.

FOX: https://tech.ridefox.com/bike/list/owners-manuals ; RockShox: https://trailhead.rockshox.com/de/product/search/serial ; SR Suntour: https://www.srsuntour.com/de/unterstuetzung/

Person zieht mit einem Drehmomentschlüssel die Sattelklemme eines Mountainbikes fest, um den Sattel korrekt zu montieren.

Schritt 5: Sattelhöhe einstellen

Löse die Schraube der Sattelklemme bzw. die Schrauben der integrierten Sattelklemme am Sitzrohr. Passe die Sattelhöhe entsprechend deiner Vorstellung an. Ziehe die Schrauben unter Berücksichtigung des angegebenen Drehmoments fest. Diesen findest du an der Klemme bzw. in der CUBE-Betriebsanleitung. Achtung: Ein falsches Anzugsmoment kann den Rahmen und weitere Bauteile irreparabel beschädigen.

Person pumpt den Reifen eines Mountainbikes mit einer Standpumpe auf, um den korrekten Reifendruck einzustellen.

Schritt 6: Reifendruck prüfen

Dein Bike wurde von uns bereits mit einem passenden Standard-Luftdruck ausgeliefert. Trotzdem gilt: Der richtige Reifendruck ist entscheidend für Fahrkomfort, Grip und vor allem Sicherheit – bitte regelmäßig kontrollieren! Zur groben Orientierung: (E-)Mountainbike: 1,5–2,5 bar, (E-)Trekkingrad: 3,5–5,0 bar, Rennrad / Crosser / Gravel: 3,0–7,5 bar

Bitte beachte: Der optimale Reifendruck hängt von mehreren Faktoren ab – z. B. Reifengröße, Karkasse, Fahrergewicht, Untergrund oder Tubeless-System. Deshalb sind pauschale Werte nur eine grobe Richtlinie. Der Maximaldruck ist meist auf der Reifenflanke angegeben – aber nicht jeder muss voll aufgepumpt sein. Lieber etwas anpassen und regelmäßig nachmessen!

Nahaufnahme einer Fahrrad-Scheibenbremse am Hinterrad mit Bremssattel und Rotor an einem CUBE Nature.

Schritt 7: Einbremsen

Bevor du losfährst, musst du deine Scheibenbremsen einbremsen – nur so erreichst du die volle Bremsleistung und schützt die Beläge vor Schäden.

So funktioniert’s: Verzögere ca. 30 Mal aus einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h mit sanft schleifender Bremse, ohne zu blockieren. Nutze dabei abwechselnd Vorder- und Hinterradbremse. Keine Vollbremsung! Durch das Einbremsen passen sich Belag und Bremsscheibe optimal aneinander an – die Bremskraft verbessert sich spürbar schon nach den ersten Wiederholungen. Anschließend solltest du die Beläge noch einmal „heiß bremsen“: Halte dazu für rund 200 Meter dauerhaft den Bremshebel gezogen und fahre gegen den Widerstand der Bremse. So entweichen Gase aus dem Belag und das Material erreicht seine endgültige Festigkeit. Wichtig: Wer das Einbremsen auslässt, riskiert verglaste Beläge, schwache Bremsleistung und vorzeitigen Verschleiß.

Schritt 8: Display Montage

Falls dein CUBE E-Bike mit einem abnehmbaren Display ausgeliefert wurde, musst du es vor der ersten Fahrt noch auf der Halterung befestigen. Bei Unsicherheiten hilft ein kurzer Blick in das CUBE-Handbuch.

Was nach dem Kauf zu beachten ist

Ein neues Bike bringt oft nicht nur Fahrspaß, sondern auch ein paar Fragezeichen mit sich. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, was bei der Fahrradübergabe wichtig ist, wie du dein Bike richtig einstellst und worauf du im Alltag achten solltest. Ideal als Begleitinfo zu unserem Erklärvideo.

Dieser Inhalt wird von einem externen Anbieter bereitgestellt. Bitte stimmen Sie der Nutzung externer Dienste zu, um den Inhalt anzuzeigen.

Datenschutzeinstellungen öffnen

Garantie – das solltest du wissen

CUBE gibt dir 6 Jahre Garantie auf Alurahmen und 3 Jahre auf Bikes mit Carbonrahmen. Wichtig: Verschleißteile wie Reifen, Schläuche, Kette, Kassette, Griffe, Lager usw. sind davon ausgenommen.

Zubehör und Handbuch

Wenn du ein E-Bike gekauft hast, schnapp dir den Zubehörkarton! Da ist einiges drin: Ladegerät, Schlüsselkarte, Transportsicherung für die Bremse und ggf. ein Ladekabel für die elektronische Schaltung. Im Handbuch klebt dein Fahrradpass – darin stehen wichtige Infos wie: Rahmennummer, Akkunummer und Schlüsselnummer.
Unbedingt aufheben, z. B. für Diebstahlschutz oder Service.

Ladegerät

Eine Seite kommt in die Schnellladebuchse oder direkt in den Akku und die andere Seite ins Netzteil und ab damit in die Steckdose. Du hast zwei Schlüssel bekommen – Haupt- und Ersatzschlüssel. Damit kannst du den Akku aus deinem Rad entnehmen. Falls beide weg sind: Kein Drama. Am Schlüsselbund findest du die Schlüsselkarte – über die Nummer, die dort eingraviert ist, kannst du ganz einfach Ersatz bestellen.

Quickstart

Eingeschaltet wird das E-Bike am oberen Knopf des Displays. Mit der Plus- und Minustaste verstellst du deine Unterstützungsstufe und mit den Pfeiltasten kannst du ganz einfach die verschiedenen Anzeigen auf deinem Display durchblättern. Die Leertaste wird hingegen benötigt, um Fehlercodes zu bestätigen oder deine Tageskilometer zurückzusetzen.

Bedieneinheiten & Motoren

Dieser Inhalt wird von einem externen Anbieter bereitgestellt. Bitte stimmen Sie der Nutzung externer Dienste zu, um den Inhalt anzuzeigen.

Datenschutzeinstellungen öffnen

Dieser Inhalt wird von einem externen Anbieter bereitgestellt. Bitte stimmen Sie der Nutzung externer Dienste zu, um den Inhalt anzuzeigen.

Datenschutzeinstellungen öffnen

Akku laden

Variante 1: Über die Schnellladebuchse, an der Unterseite des Sattelrohres
Kappe aufklappen, Stecker rein, andere Seite in die Steckdose – fertig!
Variante 2: Akku ausbauen
Akkuabdeckung durch Druckknopf lösen, Einen der Schlüssel ins Schloss stecken, Akku entriegelt sich und springt leicht raus, Sicherung drücken, Akku entnehmen.
Zum Wiedereinsetzen: Schloss muss offen sein, Akku einrasten lassen, Schloss zu, Kappe drauf. Achte auf die richtige Führung beim Einschieben.

Schaltung – mechanisch und elektronisch

Klassisch: großer Hebel = leichterer Gang, kleiner Hebel = schwererer Gang.
Wichtig für E-Bikes: Nutzt zum Anfahren die leichteren Gänge – der Verschleiß reduziert sich dadurch.
Shimano Di2: Die elektronische Schaltung am Rennrad, Gravel oder Crosser ist im Bremshebel integriert. Mit den rechten Hebeln können die leichten und schweren Gänge hinten geschalten werden und mit den zwei linken Hebeln das Kettenblatt vorne von klein auf groß gewechselt werden.
SRAM eTap AXS: Rechts schwerer, links leichter – beide gleichzeitig drücken wechselt das vordere Kettenblatt.
Ganz wichtig: Vergiss nicht deine Schaltung vor Nutzung des Bikes zu laden!

Einbremsen

Unsere Mechaniker haben deine Scheibenbremsen schon vorab für dich eingebremst. Trotzdem: Ein paar kontrollierte Bremsvorgänge (von ca. 20 km/h auf Schritttempo) helfen, das Maximum rauszuholen. Achte darauf die Bremsen währenddessen nicht zu blockieren!

Richtiger Reifendruck

Der Maximaldruck steht auf der Seite des Reifens. Aber: Wie viel du wirklich brauchst, hängt immer auch von Körpergewicht, Fahrstil, Reifenart und Untergrund ab.

Fahrwerk

Neben dem Reifen brauchst du auch den richtigen Luftdruck in Federgabel und Dämpfer. Dafür gibt’s spezielle Dämpferpumpen. Das Grundsetup machen wir mit dir beim Kauf – Feintuning kannst du später selbst machen. Neben Luftdruck lassen sich auch Ein- und Ausfedergeschwindigkeit einstellen. Wie das funktioniert, findest du auf der entsprechenden Hersteller Website.

Pflege

Kein Hochdruckreiniger! Besser: Eimer, Schwamm, Bürste und Bike-Reinigungsmittel der ACID Pflegelinie von CUBE. Nach der Reinigung mit Wasser sollten Kette, Kassette und Schaltung wieder geölt werden, um sicherzustellen, dass die Komponenten wieder einwandfrei laufen. Ein sauberes Bike fährt nicht nur besser, sondern hält auch länger.

Vorderrad Ausbau

Du willst das Bike im Auto transportieren? Dann einfach: Schnellspannachse lösen, Rad rausnehmen und Transportsicherung zwischen die Bremsbeläge setzen (liegt im Zubehörkarton). So bleibt alles geschützt – auch wenn mal jemand versehentlich die Bremse zieht.

Gewichtslimit

Jedes Bike hat ein zulässiges Gesamtgewicht und eine Einsatzkategorie (z. B. City, Trail oder Gravel). Diese Angaben findest du auf der CUBE Website – bitte einhalten!
www.cube.eu

Sitzposition

Wir stellen deine Sitzposition bei der Übergabe natürlich direkt passend ein. Sollte nach den ersten Fahrten was zwicken oder komisch sein – einfach Bescheid sagen. Wir helfen dir weiter, auch beim ersten Service.

Kundendienst

Erste Inspektion: nach 200 km oder 2 Monaten (wichtig, weil sich vieles vorallem am Anfang noch verstellen kann).
Danach: alle 2.000 km oder mindestens 1x pro Jahr. Bitte vergiss dabei nicht vorab einen Termin mit uns zu vereinbaren – so können unsere Werkstätten effizienter arbeiten. Spontane Justierungen (z. B. Schaltung oder Bremse) machen wir auch direkt im Store – natürlich ohne Termin.