
So funktioniert’s – Technik, Vorteile, Einsatzbereiche
Elektronische Schaltungen sind bei sportlichen Fahrrädern und E-Bikes längst angekommen – auch bei CUBE Rennrädern, CUBE Gravel Bikes, CUBE Mountainbikes sowie CUBE E-MTBs und CUBE Trekking E-Bikes. Der große Unterschied zur klassischen Schaltung: Der Gangwechsel wird nicht über Bowdenzüge, sondern elektronisch per Knopfdruck ausgelöst. Das bringt vor allem Präzision, Konstanz und – je nach System – smarte Zusatzfunktionen.
In diesem Beitrag erklären wir, wie eine elektronische Schaltung am CUBE Bike funktioniert, welche Technik dahintersteckt, welche Vorteile sie bietet und für wen sie sich lohnt.

Bei CUBE Rädern begegnen dir im Kern zwei Konzepte:
1) Elektronische Kettenschaltung (Rennrad, Gravel, (E-)MTB)
Hier wird der Gangwechsel elektronisch angesteuert – das Schaltwerk (und ggf. der Umwerfer) bewegt sich über Stellmotoren. Du schaltest per Taster, die Elektronik übernimmt die präzise Positionierung.
2) Elektronische Schaltintegration am E-Bike (Trekking E-Bike, E-MTB je nach Ausstattung)
Bei einigen E-Bike-Konfigurationen kann die Schaltung stärker mit dem E-Antrieb zusammenspielen – z. B. über schaltunterstützende Logik. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Antrieb/Schaltsystem und der konkreten Ausstattung ab. Wichtig: „Elektronisch“ bedeutet nicht automatisch „vollautomatisch“. Viele Systeme sind primär elektronisch bedient, optional gibt es je nach Setup zusätzliche Komfortfunktionen.
Bei einer elektronischen Schaltung am CUBE Bike wird der Gangwechsel per Tastendruck ausgelöst und als elektrisches Signal an die Schaltkomponenten übertragen. Im Schaltwerk (und je nach Setup auch im Umwerfer) setzt eine Steuerelektronik den Befehl über einen kleinen Stellmotor um, der die Schaltposition sehr präzise anfährt. Weil kein Bowdenzug bewegt wird, spielen Zuglängung, Reibung in Zughüllen oder „Nachstellen“ durch Setzen deutlich weniger eine Rolle. Die Energie kommt je nach System aus einem eigenen Schaltungsakku oder aus einer systemspezifischen Versorgung im E-Bike-Kontext.

Der wichtigste Vorteil ist die konstant hohe Schaltpräzision: Ein Tastendruck reicht, der Gang sitzt reproduzierbar, oft auch dann, wenn Bedingungen wie Dreck, Nässe oder Vibrationen mechanische Systeme eher beeinflussen. Das zahlt sich besonders bei CUBE Rennrädern und Gravel Bikes in Tempowechseln aus, sowie bei CUBE MTBs und E-MTBs, wenn du im Gelände nur kurze Schaltfenster hast. Dazu kommt eine direkte Bedienung mit klar definierten Klicks und – abhängig vom System – zusätzliche Komfortfunktionen wie schnelleres Durchschalten über mehrere Gänge oder anpassbare Bedienlogik.
Elektronische Gangschaltungen findest du bei CUBE – je nach Ausstattung – in allen relevanten Bike-Kategorien: bei Rennrädern, Gravel Bikes, MTBs, E-MTBs und Trekking E-Bikes. Welche konkrete Schaltgruppe verbaut ist, hängt immer vom jeweiligen Modell und der Ausstattungsvariante ab. Das Funktionsprinzip bleibt jedoch über alle Kategorien gleich: Du schaltest per Tastendruck, die Schaltkomponenten positionieren sich motorisch und sehr präzise.
Im Einsatz zeigen sich je nach Kategorie unterschiedliche Schwerpunkte. Am CUBE Rennrad und CUBE Gravel Bike steht meist die schnelle, reproduzierbare Schaltperformance im Vordergrund, besonders bei Tempowechseln, langen Ausfahrten oder wechselndem Terrain. Am CUBE MTB und CUBE E-MTB profitieren viele Fahrer vor allem von der klaren Bedienung und dem zuverlässigen Schalten in ruppigem Gelände, wenn es auf kurze Schaltfenster und sichere Gangwechsel ankommt. Bei CUBE Trekking E-Bikes spielt neben der Präzision häufig der Komfort eine große Rolle, weil sich die Bedienung sehr einfach anfühlt und sich das Rad im Alltag wie auf Touren angenehm kontrollieren lässt.
Bei CUBE kommen elektronische Schaltungen ausschließlich von Shimano und SRAM. Beide Systeme schalten per Tastendruck über Stellmotoren im Schaltwerk (und je nach Setup zusätzlich im Umwerfer) und liefern sehr präzise, konstante Gangwechsel.
Shimano Di2 ist in vielen Konfigurationen eher „integriert“ aufgebaut: Die Schaltkomponenten sind typischerweise über ein System verbunden und werden zentral mit Energie versorgt. Dazu kommen je nach Setup Funktionen wie abgestimmte Schaltlogiken (z. B. synchronisiertes Schalten), die Bedienung und Übersetzungswechsel vereinfachen können.
SRAM AXS setzt stärker auf ein „kabelloses“ Systemkonzept. Charakteristisch sind die Akkus direkt am Schaltwerk, die sich zum Laden einfach abnehmen lassen, sowie umfangreiche Personalisierung über die App (z. B. Bedienlogik und Schaltmodi).
Unterm Strich gilt: Di2 steht oft für ein sehr geschlossenes, integriertes Systemgefühl, AXS für maximale Funk-/Modularität und besonders einfache Akku-Handhabung. Welche Lösung besser passt, ist weniger „besser/schlechter“ als eine Frage von Vorlieben, Einsatzbereich und Ausstattungsvariante am jeweiligen CUBE Modell.

